Nach dem Abi ist vor dem Studium. Das neue Semester, und damit für viele Abiturienten ein neuer Zeitabschnitt, beginnt Anfang September bis Oktober. Dieser Schritt erfordert viel Planung. Schließlich muss in der Regel eine neue Wohnung gefunden, eingerichtet werden. Die richtigen Kurse müssen belegt werden, und und und.

Ein sehr wichtiges „und“, das vor dem Studium geklärt werden muss, ist die Frage der Krankenversicherung. In der Regel wird deren Nachweis bereits zur Immatrikulation benötigt. Aber welche verschiedenen Möglichkeiten, sich krankenzuversichern, gibt es für Studenten? Und was muss während des Semesters beachtet werden, z.B. wenn man nebenher jobbt?

1. Kostenfreie Familienversicherung

Die Möglichkeit der beitragsfreien Familienversicherung besteht für alle diejenigen, die bereits über ein Elternteil vor dem Studium mitversichert waren. Bis zum 25. Lebensjahr kann diese Versicherung auch als Student kostenfrei beibehalten werden. Voraussetzung dafür ist, dass ein Elternteil, Ehegatte oder Lebenspartner in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Die Altersgrenze verschiebt sich nach hinten um diejenige Zeit, die im Rahmen des freiwilligen Wehrdienstes oder eines anderen anerkannten Freiwilligendienstes abgeleistet wurde.

Zusätzlich darf der Student bei dieser Versicherungsvariante nicht mehr als 450 € im Monat hinzuverdienen. Sobald diese Grenze überschritten wird (berechnet wird der jährliche Durchschnittsverdienst), muss eine eigene Krankenversicherung abgeschlossen werden.

2. Studentische Pflichtversicherung

Nach dem 25. Lebensjahr (bis maximal zum 30. Lebensjahr bzw. bis zum Ende des 14. Fachsemesters) ist die Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung als Student zu vergünstigten Beiträgen möglich.

Ausnahmsweise besteht die Möglichkeit, diese Grenzen nach hinten zu verschieben. Dafür ist regelmäßig ein begründeter Antrag erforderlich. Folgende Gründe kommen für eine Verlängerung z. B. in Betracht:

• Notwendiges Aufbaustudium im Anschluss an ein Erststudium
• Pflege von kranken oder behinderten Familienangehörigen
• Eigene Krankheit über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten
• Eigene Behinderung (max. Verlängerung: 7 Semester)
• Geburt eines Kindes und anschließende Kindesbetreuung (max. Verlängerung: 6 Semester)
• Freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr
• Wehr- oder Zivildienst
• Mitarbeit in Hochschulgremien

Bei Verdiensten über 450 €/Monat entfällt die Möglichkeit der vergünstigten Versicherung. Zusätzlich darf nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich gearbeitet werden. Ausnahmen gelten für die Semesterferien sowie Praktika. Ansonsten müssen sich Studenten als Arbeitnehmer versichern.

3. Private Krankenversicherung

Besteht keine Möglichkeit mehr zu einer gesetzlichen Krankenversicherung, so muss eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Beitragssatz und Leistungsspektrum bestehen hier wesentliche Unterschiede, ein Vergleich lohnt sich also.

Verdienstgrenzen bestehen hier keine, allerdings darf auch hier der Student nicht mehr als 20 Wochenstunden arbeiten, sonst wird der Student als Arbeitnehmer eingestuft.

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Karen Schumann

Karen Schumann

Gesellschafter-Geschäftsführerin